Vom Gedenkjahr bis zum Todesjahr (German translation of “The Year of Remembrance vs. the Year of Death: 1814, 1914, 1944, 2014…”)
DIE AULA (Graz, Juli & August, 2014) http://www.dieaula.at/ (German translation of “The Year of Remembrance vs. the Year of Death: 1814, 1914, 1944, 2014…“)
Jedes Gedenkjahr bringt die Erinnerung an vergangene Zeiten, die man entweder aufs neue wiederbeleben möchte oder für Andersdenkende als politisch-pädagogisches Jahr der Mahnung anzuwenden versucht. Das deutsche Wort „Gedenkjahr” läßt sich nicht leicht in andere Sprachen übersetzen, und oft ruft dieses Wort bei anderen Völkern schwere Mißverständnisse hervor. Das Wort „Gedenkjahr” wird auf Englisch oder Französisch zu-gleich als „Erinnerungsjahr” und als „Jubiläumsjahr” übersetzt — zwei völlig gegensätzliche politische Begriffe!
Je nach verschiedenen Völkern und ihren historischen Gesinnungen kann ein Gedenkjahr als Hoffnung, Freude, Sehnsucht, aber auch als Ermahnung, Androhung von Strafe und als Angstmittel benutzt werden. Im bezug auf unser eigenes Gedenkjahrfeiern erinnern wir uns heute an unsere Lebensdauer und schwärmen gerne von einem fröhlichem Datum in unserer Volksgeschichte. Auch wenn man seinen Geburtstag glücklich feiert und wenn man noch dazu als uralter Greise ein gutes Gedächtnis behält, wie z.B. Ernst Jünger oder Johann Wolfgang Goethe, dann kann man sagen, daß das Leben einen gewissen Sinn gehabt hat.
Auch wenn man seinen 60. Jahrestag hinter sich hat, soll man sich fragen, wozu man mehr Gedenkjahre braucht. Der französisch-rumänische Ultranihilist und Kulturpessimist, der Philosoph Emile Cioran, hat geschrieben, man sollte nicht länger als 40 Jahre leben. Anläßlich seines 70. Geburtstages sagte Cioran, daß ihm von nun an weitere Glückwünsche grotesk vorkommen. Einige Jahre vor seinem Tode, in einem Interview im Jahre 1987 für den französischen Herausgeber Laurence Tacou der Cahiers de L‘Herne, sagte er: „In fünf-zig Jahren wird Notre Dame eine Moschee sein.” Read more

This is getting spun in certain circles as a damning indictment of Nunn or her staff, as if she is planning to tailor her entire foreign policy around fundraising concerns. But really it’s just people doing their jobs. Sheri and Steve Labovitz are wealthy individuals who are active in the Atlanta Jewish community, as is Elaine Alexander. The author of the memo is informing the campaign that these individuals are likely sympathetic to Nunn’s broad policy outlook, and are promising candidates to help Nunn raise money. But they are also cautioning that taking the appropriate line on Israel is likely to be a litmus test for these donors. It’s not the place of a finance memo writer to come up with Nunn’s Israel policy, but the memo cautions that there are fundraising implications to what Nunn chooses to say about this. To anyone who’s familiar with Democratic Party fundraising — particularly for non-incumbent underdogs, who typically have trouble raising money — this won’t be too surprising.



